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Das Sägewerk von Hermann Studte in der Schützenstraße, kurz nach dem 2. Weltkrieg (mit dem Foto von Hermann Studte sen.).
Das Sägewerk lief bis 1961.
Hermann Studte sen. wurde am 15. Dezember 1885 in Hillersleben geboren. Seine Eltern: Andreas Studte und Friederike, geborene Kegel. Hermann Studte besuchte die
Bürgerschule in Magdeburg, nahm eine Lehre als Zimmerlehrling auf und studierte anschließend an der Baugewerbeschule in Hildesheim. 1906 erwarben die Eltern das Grundstück in Beetzendorf, erbauten ein
Sägewerk und Sohn Hermann gründete die Zimmerei. Am 8. November 1914 heiratete Hermann Studte die Beetzendorferin Luise Heinrichs-Breitmeier. Am 15. Februar 1915 wurde Sohn Hermann geboren, und am 6.
Dezember 1919 Tochter Elisabeth. Kurz bevor er in den Ersten Weltkrieg musste, wurde das Fachwerkhaus an dem er die Balken selbst mit Schnitzereien und Sprüchen gearbeitet hat, fertiggestellt. Nach dem
Ersten Weltkrieg stand er dann voll im Dorfleben. Von 1939 - 1945 war er Leiter der freiwilligen Feuerwehr Beetzendorf. Beim Fliegerangriff 1943 auf Beetzendorf stand er unermüdlich im Einsatz und war 24
Stunden unterwegs. In der Schützengilde war ebenfalls aktiv und auch Schützenkönig. Von 1946 bis 01. Juni 1950 war er Bürgermeister der Gemeinde Beetzendorf. 1953 verlor er seine Ehefrau und am 15. April
1973 verstarb er selbst nach kurzer Krankheit im 87. Lebensjahr.
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